HEDTKE Autohäuser

Rudolf-Diesel-Straße 42-46, 64331 Weiterstadt

Über dasUnternehmen

Autohaus Hedtke als modernes Mobilitätszentrum für die Marken Volvo, Jaguar und Land Rover ist ein gefragter Ausbildungsbetrieb. Das Familienunternehmen, seit mehr als 30 Jahren in Weiterstadt aktiv, beschäftigt aktuell über 100 Mitarbeiter. Auf 25.000 qm wird für ein umfangreiches Verkaufs- und Serviceangebot gesorgt. Vom spezialisierten Karosseriebauer über 25 hochmoderne Werkstattplätze bis zu 12 E-Ladesäulen und zum Räderlager bietet Hedtke ein komplettes Dienstleistungsportfolio aus einer Hand. Dabei garantieren erfahrene, gut ausgebildete Mitarbeiter und die Servicekultur eines Familienunternehmens seit vielen Jahren höchste Kundenzufriedenheit.

Durch umfangreiche Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen steht den Kunden ein bestens ausgebildetes Team hochmotivierter Mitarbeiter gegenüber. Derzeit machen 12 Jugendliche bei Hedtke eine Ausbildung und werden erfolgreich zu Automobilkaufleuten, Kfz-Mechatronikern und Karosseriebauern ausgebildet. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine Übernahmequote von 80% aus, die auch in den beiden letzten durch Corona geprägten Jahren beibehalten wurde. Dem Nachwuchs werden interessante Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die auch gerne wahrgenommen werden: 23% der heutigen Mitarbeiter erhielten bei Hedtke auch ihre Ausbildung.

Die Ausbildungsqualität hat bei Hedtke einen hohen Stellenwert: so können z.B. die kaufmännischen Auszubildenden durch ein rotierendes System, in dem sie alle 4 Monate andere Abteilungen (Verkauf, Service, Buchhaltung, Lager, Karosserie) durchlaufen, breitgefächertes Wissen anhäufen und sich nach der Übernahme in ihrem Wunschbereich weiter qualifizieren und spezialisieren.
Mehr Info unter www.hedtke.de

  • Branche

    Branche

    Automobilhandel

  • Mitarbeiter

    Mitarbeiter

    110

  • Standorte

    Standorte

    1

OffeneStellen

Allgemeines zum Beruf Kfz-Mechatroniker / -in
Branchenporträt

Früher bedeutete Fahrzeugtechnik vor allem Mechanik, heute nutzt man integrierte mechanische, elektronische und digitaltechnische Systeme. An diese Entwicklung haben sich längst auch die automobilen Berufsbilder angepasst: Im Jahr 2001 wurde aus dem Kfz-Mechaniker und dem Kfz-Elektriker der Kfz Mechatroniker. Kfz-Mechatroniker kennen sich nicht nur mit Antriebssträngen, Karosserieblechen und Getrieben aus, sondern auch mit Bordcomputern, Anti Blockier-Systemen (ABS), Antriebs-Schlupf Regelungen (ASR) oder elektronisch geregelten Fahrstabilitäts-Programmen (ESP).

Aufgaben eines Kfz-Mechatronikers / einer Kfz-Mechatronikerin

Kfz-Mechatroniker können sowohl in der Automobilindustrie als auch im Kfz-Handwerk arbeiten. In Handwerksbetrieben steht die eigenverantwortliche Arbeit am Fahrzeug im Vordergrund. Ein Kfz Mechatroniker prüft moderne Automobile auf Herz und Nieren: Wenn er Fehler findet, behebt er sie, wenn er Schäden feststellt, bessert er sie aus.

Kfz-Mechatroniker wissen, wie man mechanische, elektronische und mechatronische Komponenten installiert, wartet, repariert und austauscht. Mit den Fortschritten der Fahrzeugtechnik hat sich auch die Arbeitsweise am Kfz verändert: Natürlich gehören Schraubenschlüssel und Schlagbohrer nach wie vor zur Grundausstattung eines Kfz- Mechatronikers, aber er sollte auch mit computergesteuerten Prüfgeräten umgehen können.

Anforderungen eines Kfz-Mechatronikers / einer Kfz-Mechatronikerin

Die wichtigste Grundlage für angehende Kfz Mechatroniker ist handwerklich-technisches Geschick. Auf Mathematikkenntnisse und die obligatorische Sprachbeherrschung wird ebenfalls hoher Wert gelegt. Weil Kfz-Mechatroniker im Handwerk in direktem Kundenkontakt stehen, brauchen sie außerdem entsprechende kommunikative Fähigkeiten: zum Beispiel, um einem Kunden nach einem Fahrzeugumbau die neuen Komponenten zu erklären.

Ausbildung zum Kfz-Mechatronikers / -in

Kfz-Mechatroniker / Kfz-Mechatronikerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet in der Berufsschule und im Betrieb statt. Im dritten Lehrjahr entscheidet man sich für einen Spezialisierungsschwerpunkt: bspw. PKW Technik oder System- und Hochvolttechnik.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (2018)

Allgemeines zum Beruf Automobilkaufmann / -frau

Branchenporträt

Automobilkaufleute arbeiten in Betrieben der Kraftfahrzeugbranche, vorwiegend in Autohäusern, bei Fahrzeugimporteuren sowie Automobilherstellern. Sie erledigen kaufmännische und organisatorische Aufgaben. Zu diesen gehören ebenso Kundenberatung und Verkauf im Teile- und Werkstattvertrieb sowie Personalwirtschaft und Lagerverwaltung. Des Weiteren sind sie für die Annahme von Reparatur- und Wartungsaufträgen und für die Ersatzteilbeschaffung zuständig. Hinzu kommen buchhalterische und kalkulatorische Aufgaben.

Inhalte der Ausbildungsordnung

Das Berufsbild gliedert sich in folgende berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten:

Teile- und Zubehör organisieren und verkaufen

Automobilkaufleute sind in der Lage, den Teile- und Zubehörfluss zu organisieren und den Verkauf eigenständig abzuwickeln. Dabei beachten sie technische Normen, rechtliche Vorgaben, betriebliche Regelungen und wenden Datenverarbeitungsprogramme und fremdsprachige Fachbegriffe an. Das Ersatzteil- und Zubehörgeschäft erfordert fundierte Kenntnisse über die logistische Funktionsweise der Lagerhaltung und Verwendung von Lagerkennzahlen für die optimale betriebswirtschaftliche Nutzung. Automobilkaufleute berücksichtigen dabei vertragsrechtliche Bestandteile und Bedingungen und wenden diese an. Der Einsatz von speziellen, aber auch gängigen Datenverarbeitungsprogrammen für die Abwicklung dieses Geschäftsbereiches und die Verwendung internationaler Fachbegriffe sind ebenso erforderlich.

An Werkstattprozessen mitwirken und als Schnittstelle zwischen Handel und Werkstatt agieren

Automobilkaufleute agieren als Schnittstelle zwischen Handel und Werkstatt und unterstützen die Mitarbeiter in der Werkstatt. Dabei berücksichtigen sie die jeweiligen Arbeitsprozesse sowie Fahrzeugtechnologien, technische Standards und gesetzliche Bestimmungen. Die komplexen Arbeitsabläufe in der Werkstatt in Zusammenhang mit den Anforderungen des Automobilvertriebes sind mit den Erwartungen der Kunden in Einklang zu bringen. Hier können Automobilkaufleute als Dienstleister aller Beteiligten durch aktive Organisation und Abstimmung der Abteilungen im Autohaus den Betriebsablauf im Sinne des Kunden strukturieren und abwickeln. Gleichzeitig sind sie in der Lage, das Fachwissen in Bezug auf gesetzliche Anforderungen sowie technische Standards und der aktuellen Fahrzeugtechnik für den Arbeitsprozess umzusetzen und sicher zu stellen.

Kundendienst organisieren und Servicebereich unterstützen

Automobilkaufleute unterstützen die Abläufe im Servicebereich. Sie sind Ansprechpartner für Kunden und bearbeiten Kundenwünsche entsprechend dem betrieblichen Angebot. Dabei nutzen sie die zur Verfügung stehenden Informationssysteme unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Sie handeln qualitätsbewusst sowie serviceorientiert und tragen damit zur Kundenzufriedenheit bei. Die vielfältigen individuellen Kundenwünsche bedürfen einer ausgeprägten Orientierung für optimale Kundenbindung. Automobilkaufleute sollten dafür die Angebote des Ausbildungsbetriebes für den Kunden nutzen. Ihnen stehen dafür die Informationssysteme des Betriebes zur Verfügung, mit denen sie unter Anwendung hochwertiger Konversationsmöglichkeiten die Servicequalität für den Kunden sichern und dabei die höchste Kundenzufriedenheit erzeugen. Dabei achten sie stets auf die datenschutzrechtlichen Erfordernisse und betrieblichen Vorgaben.

Betriebliche Marketingaktivitäten planen und durchführen

Automobilkaufleute unterstützen die Entwicklung von Marketingkonzepten und Marketingmaßnahmen. Dabei berücksichtigen sie die Wettbewerbssituation des Betriebes und halten wettbewerbs- und datenschutzrechtliche Vorschriften ein.

Fahrzeughandel und -vertrieb unterstützen

Automobilkaufleute beurteilen das rechtliche und wirtschaftliche Verhältnis ihres Betriebes zu Vertragspartnern. Sie nutzen Vertriebsformen und Absatzwege, führen unter Beachtung verschiedener Fahrzeugtypen die Fahrzeugdisposition durch und wickeln kaufmännische Prozesse für den Neu- und Gebrauchtwagenverkauf ab. Dabei beachten sie technische Normen und betriebliche Regelungen und wenden rechtliche Vorgaben an. Der Fahrzeugvertrieb im Autohaus steht auf der Einkaufs- wie auch auf der Verkaufsseite im Vertragsverhältnis zu den Lieferanten und Kunden. Die dabei in Bezug stehenden unterschiedlichen Vertriebs- und Absatzwege sowie die Fahrzeugtypen sind wiederum bei der kaufmännischen Abwicklung von Neu- und Gebrauchtwagen in eindeutige Prozessabläufe zu bringen. Die stets sich verändernden technischen Normen und rechtlichen Vorgaben, ergänzt um betriebliche Regelungen, bedürfen in diesem Gesamtzusammenhang einer ausgeprägten Fähigkeit, vernetzte Strukturen sinnvoll für den Ausbildungsbetrieb zu nutzen.

Finanzdienstleistungsprodukte im Fahrzeughandel vorbereiten

Automobilkaufleute sind in der Lage, anhand der vorgegebenen Rahmenbedingungen kundengerechte Angebote für Finanzierungen, Leasing, Versicherungen und Garantieleistungen zu erstellen und zu unterbreiten. Dabei berücksichtigen sie die Finanzmarkt- und Wettbewerbssituation und wenden die entsprechenden Rechtsgrundlagen zum Vertragswesen an. Für die korrekte und revisionssichere Abwicklung von Finanzdienstleistungsprodukten ist es erforderlich, dass Automobilkaufleute mögliche Vertragsvarianten kennen und dabei die individuellen Vorgaben des Betriebes sowie die gesetzlichen Vorschriften einhalten. Als Bindeglied zwischen Verkäufer, Kunde und Hersteller/Importeur erfordert es fachlich detaillierter und persönlicher Kompetenz für eine langfristige Kundenbindung. Das Wissen über mögliche Auswirkungen für den Kunden bei der Wahl verschiedener Finanzdienstleistungsprodukte ist dabei ebenso wichtig wie der Hinweis auf Inhalte zur korrekten Abwicklung mit dem Hersteller/Importeur und den relevanten Mitarbeitern im Autohaus.

Personalbezogene Aufgaben bearbeiten

Automobilkaufleute sind in der Lage, den Personaleinsatz zu organisieren und an der Personalplanung unter Berücksichtigung betrieblicher Ziele und Grundsätze mitzuwirken. Dabei berücksichtigen sie die gesetzlichen Vorgaben, insbesondere arbeits-, sozial-, mitbestimmungs- und tarifrechtliche Vorschriften. Bei der Bearbeitung von Mitarbeiterdaten halten sie Regelungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit ein. Der Einsatz von Fachpersonal zur Erreichung optimaler betrieblicher Ziele bedarf einer qualitativ hochwertigen und gut strukturierten Mitwirkung zur Vorbereitung von Personalbedarf, -einsatz und -planung. Die vielfältigen gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsrechtes sowie tarifrechtliche Vorschriften sind dabei von besonderer Bedeutung und zu berücksichtigen. Durch den umfassenden Einsatz von Personaldaten ist es außerdem wichtig, dass die Automobilkaufleute die Regelungen zum Datenschutz und der Datensicherheit kennen und einhalten. Sie kennen ferner die formalen Instrumente zur Unterstützung bei der Abwicklung der Personalverwaltung.

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle unterstützen

Automobilkaufleute sind in der Lage, Instrumente des Rechnungswesens für die kaufmännische Planung, Steuerung und Kontrolle zu nutzen. Dabei berücksichtigen sie rechtliche und betriebliche Vorgaben sowie betriebswirtschaftliche Faktoren. Sie beachten Einflussgrößen auf die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Leistungserstellung.

Prüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Der Erste Teil der Abschlussprüfung findet im Prüfungsbereich „Warenwirtschaft- und Werkstattprozesse“ in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und umfasst Inhalte der ersten 15 Monate des Ausbildungsrahmenplans. Eine Zwischenprüfung findet nicht mehr statt. Vielmehr sind die Ergebnisse dieses Prüfungsteils für das Bestehen und die Benotung der Abschlussprüfung von Bedeutung. Der zweite Teil der Abschlussprüfung findet in folgenden Prüfungsbereichen statt: „Fahrzeugvertriebsprozesse und Finanzdienstleistungen“ „Kaufmännische Unterstützungsprozesse“ „Kundendienstprozesse“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“

Quelle: BIBB „Ausbildung gestalten – Automobilkaufmann / Automobilkauffrau“ 2017